FuPa-Interview mit Fabian Waldmann

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„Sascha Mölders ist mein Vorbild“

Vom Gegner gefürchtet, für die eigene Mannschaft Gold wert. FuPa stellt die Torjäger unserer Region vor. Heute stellen wir Fabian Waldmann vom TSV Pressath vor.

Fabian Waldmann ist seit Jahren schon einer der bekanntesten Torjäger im Spielkreis Weiden/Amberg. Mit sieben Jahren begann er beim TSV Pressath das Kicken und agierte kurzweilig als Abwehrstratege. Seit 2012 spielt er in der 1. Mannschaft des TSV Pressath und nach dem Motto „Heimatverein ist Heimatverein“ blieb er seinem Fußballverein treu. Mittlerweile zum gefährlichen Angreifer gereift, bewegte er sich in der Torjägersstatistik der Liga in den letzten Jahren stets im am oberen Rand der Rangliste. In dieser Spielzeit liegt zwar sein Teamkollege Marius Göhl mit 19 Einschüssen vorne, doch mit derzeit 15 Toren ist das Erreichen seines Rekords aus der Saison 2014/2015 (22 Tore), in der seine Elf in die Kreisklasse aufsteigen konnte, noch realistisch.

Fabian, wo und in welchem Alter hast Du denn mit dem Fußball begonnen? Warst du schon in den Anfängen ein so treffsicherer Schütze?

Das Fußballspielen entdeckte ich erst spät mit sieben Jahren beim TSV Pressath. Mein Jugendtrainer steckte mich erst in die Abwehr, aber er erkannte sofort, dass ich einen Drang zum Tor habe.

Reden wir über die Gegenwart. Was gefällt dir an deinem Verein ganz besonders, was zeichnet ihn besonders aus?

Meinen Verein zeichnet die gute Trainingsbeteiligung aus, so ist sichergestellt, dass man immer ein attraktives Training abhalten kann. Und auch das Sportheim gefällt, wo man nach dem Training einkehrt.

Welches Saisonziel hast du Dir für die aktuelle Saison persönlich und für Deine Mannschaft gesetzt?

Natürlich möchte man immer um den Aufstieg mit spielen. Auch wenn dieses Jahr einige Aufstiegskandidaten vor uns sind, besteht immer noch eine kleine Chance, die wir nutzen wollen. Daher hoffen wir bis zum Schluss, dass wir es es noch schaffen könnten. Mein persönliches Ziel wäre dieses Jahr die 20 Tor-Marke zu knacken.

Du bist Goalgetter, da werden sicher auch Vereine aus höheren Klassen auf dich aufmerksam. Hat es Angebote gegeben und warum hast du dann doch deinem Verein die Treue gehalten?

Ja es sind immer Vereine auf mich zugekommen aber Heimatverein ist Heimatverein.

Gibt es ein Vorbild unter den ehemaligen oder aktuellen Torjägern für Dich?

Mein Vorbild ist Sascha Mölders, da ich selbst 1860-Fan bin. Es ist oft so, dass man von ihm, so wie auch von mir das ganze Spiel lang nichts sieht, aber eine Aktion genügt, um einzulochen.

Was war Dein größter sportlicher Erfolg und was war deine größte sportliche Niederlage?

Meine sportlichen Erfolge waren der Aufstieg mit der A-Jugend in die Bezirksliga, sowie der Aufstieg im Herrenbereich in die Kreisklasse. Was mich natürlich noch verfolgt, sind die im letzten Jahr verlorenen Relegationsspiele zum Aufstieg in die Kreisliga.

Welches Ritual hast Du vor einem Spiel?

Ein Ritual habe ich nicht, aber die Trikotnummer 13 muss es sein.

Wo ist das unangenehmste Auswärtsspiel und warum?

Auf jeden Fall in Vorbach, da wir gegen die RuderElf schon immer das Nachsehen hatten.

Wer ist der Kabinen-DJ bei Euch im Team und wie ist die Musik?

Für die Musik bin ich zuständig, aber den Musikgeschmack von allen treffe ich leider nicht.

Wenn Du Bundestrainer wärst: Welchen Mitspieler würdest Du für die Nationalmannschaft nominieren und warum?

Ich würde mich für meinen Sturmkollegen Dominik Rau entscheiden, da er jeden Gegenspieler im Zweikampf schlecht aussehen lässt.

Was sagst Du zum Coronavirus?

Natürlich schränkt der Corona-Virus das Privatleben und Fußball ein. Jeder leidenschaftliche Fußballspieler hofft, dass es bald wieder eine normale Fußballsaison gibt.

Wie nutzt du die freigewordene Zeit am liebsten? Wie sieht dein aktueller Alltag mit der derzeit schwierigen Situation aus?

Meine freie Zeit nutze ich am Gewässer um zu angeln.

Was darf in deinem Kühlschrank nicht fehlen?

Maisel Weisse

Schlager, Klassik, Techno oder andere Musikrichtung?

Ich höre alles querbeet.

Mit welchem Sportler würdest Du gerne mal einen Kaffee oder ein Bierchen trinken?

Mit Robin Gosens, da er für mich eine riesige Entwicklung in den letzten Jahren in der italienischen Liga durchgemacht hat.

Wie sieht für Dich der perfekte Abend aus?

Steaks und kaltes Bier.

Was vermisst Du derzeit am meisten? Ist es schwierig, auf Fußball zu verzichten?

Das gemütliche Zusammensein mit Freunden fehlt mir sehr. Und ja, es ist für mich sehr schwierig, auf Fußball zu verzichten, da es einfach meine größte Leidenschaft ist.

Wie beurteilst Du die Entscheidung, die Saison nicht abzubrechen?

Für mich ist es nachvollziehbar, die Saison zu Ende zu spielen.

Denkst Du, dass wir nach der Krise wieder normal Fußball spielen werden oder verändert sich etwas in der Gesellschaft, wo auch der Fußball nicht mehr derselbe sein wird?

Ich bin der Meinung, dass sich nach der Corona-Krise nichts verändert, sondern im Gegenteil, der Fußball mehr Ansehen bekommt, weil sowohl die Spieler als auch die lange ausgeschlossenen Fans hungrig sind, wieder „normalen“ Fußball spielen und sehen zu können.

Dein ganz persönlicher Wunsch für die kommende Zeit?

Ich wünsche mir, dass der normale Alltag wieder zurückkehrt und man wieder der Leidenschaft Fußball wie gewohnt nachgehen kann.

Quelle: https://www.fupa.net/berichte/tsv-pressath-sascha-moelders-ist-mein-vorbild-2749998.html